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Begehrte Dinge sind wie Pickel

Begehrte Dinge sind wie Pickel: Das klingt hart, aber ist so. Denn wer kennt es nicht?  Man ist pleite, geht durch Geschäfte bummeln und was ist da? Gefühlt natürlich tausende Dinge, die man toll findet und gerne hätte. Sobald das Gehalt drauf ist, ist natürlich nichts mehr davon vorhanden und alles ist irgendwie nicht mehr das, was man sich vorgestellt hatte.

 

Auf diese Tatsache kam ich neulich durch ein Gespräch mit einer Freundin und musste feststellen, dass in diesem lustigerweise gesagtem Satz, viel Wahrheit steckt. Schließlich kommen Pickel auch IMMER genau dann, wenn man sie nicht braucht. Ganz gleich ob es zum ersten Date oder zu einem anderen besonderen Anlass, wo man gut aussehen will, ist.

 

Ich sag schon immer, dass ich glaube das Pickel ein Eigenleben haben. Nicht ohne Grund, wissen sie genau WANN und WO sie erscheinen müssen. Schließlich bekommen Mädels ohne Pony, die Pickel schön auf der Stirn. Ich hingegen mit einem geraden Pony, würde mir das, wenn Pickel kommen, sehr wünschen.  Doch „HAHA, NEIN!“ denkt sich der Pickel. Da kann er doch gar nicht gesehen werden! Bei mir kommt der Pickel mit seiner Familie immer schön am Kinn, damit man ihn besonders gut sieht und das dann immer noch zu schönen besonderen Anlässen, damit ihn auch möglicherweise VIELE sehen. Das ist wirklich immer eine verflixte Angelegenheit. Doch ich denke, dass wir alle dieses Problem besonders gut kennen.

 

Dieses Phänomen gibt es aber nicht nur beim Shopping, sondern wirklich bei fast allen begehrten Dingen. Als weiteres Beispiel: Die LIEBE! Ich glaube auch das kennen sehr viele unter Euch. Man ist Single und will sich endlich verlieben. Tick..Tack..Tick..Tack. Stunden. Monate. Vielleicht sogar Jahre vergehen und nichts und niemand kommt. Genau in dem Moment, wo man sich endlich damit abgefunden hat und einfach einen anderen Weg und Gedanken findet, um sich von der Suche abzubringen und gar kein wirkliches verlangen an eine Beziehung hat…SCHWUPP! Da kommt sie plötzlich. Dabei freute man sich doch gerade, dass man das Single Leben so genießt.  Doch natürlich ist man dann neugierig und will sehen, was das Leben für einen Parat hält. Wenn man Pech hat und es nicht der Richtige war, geht der Kreislauf von vorne los. Doch wenn das Glück uns erfasst und Amor den Pfeil richtig gezielt hat, kann es auch sein, dass der Kreislauf beendet wird. Die Liebe uns erfüllt und ein komplett neuer Abschnitt mit neuen Hürden, die unerwartet kommen, beginnt.

 

Das Leben wird eben nie langweilig und wirft uns hier und da mal aus der Bahn, weswegen man sich ärgert oder enttäuscht ist. Doch eins kann man sagen: Es wird definitiv nie langweilig und das Leben weiß ganz genau, wann eine Änderung kommen muss, damit wir wirklich nicht mitrechnen und stellt uns damit vor neuen Herausforderungen.  Selbst, wenn es nur ein Pickel oder eine Sache ist, die man eigentlich heißbegehrte. Schließlich wird man erfinderisch und lernt auch mit solchen Sachen umzugehen.

 

Kennt Ihr dieses Problem auch nur zu gut? Erzählt mir gerne Eure Erfahrungen bzw. Eure Geschichten damit und vielleicht hat ja jemand unter Euch auch einen super Trick gegen Pickel? Damit jedenfalls eine weitere Hürde gemeistert ist und ein Pickel uns nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen lässt.

 

Eure Vany

 

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Definition Traumkörper

Wie sieht eigentlich DER Traumkörper aus? Keine Frage wird wohl mehr diskutiert als diese. Sollte man „dick“ oder „dünn“ sein? Ab wann hat man einen Traumkörper? Lange Zeit habe ich genau über diese Frage nachgedacht…

Gerade zur heutigen Zeit, wo das Internet unser gängiger Begleiter ist, werden wir fast täglich mit dem Thema konfrontiert. Ganz gleich ob es um neue Internet Trends wie „Thigh Gap“ und „Bikini Bridge“ geht, welcher Star wieder abgenommen oder OH MEIN GOTT zugenommen hat oder ob nun „Magermodels“ oder „Plus Size Models“ gefragt sind. Täglich lungern irgendwelche Beiträge dieser Art auf Facebook, Instagram und Co. und lassen uns immer wieder drüber nachdenken, welche Art nun das perfekte Schönheitsideal ist. Also, welches ist es nun?

Wer nur auf meinem Blog kam, um die Antwort auf die Frage aller Fragen zu bekommen, ob man im Trend liegt oder den Traumkörper hat, ist hier wohl falsch. Dies ist nur meine Meinung und mein Empfinden. Ich denke nämlich das Thema „Traumkörper“ ist wie vieles im Leben einfach: Geschmackssache. Doch da es viele Menschen, besonders Frauen, beschäftigt, will ich es nun mal aufgreifen.

IMG_0733 mailIn meiner Kindheit und Jugend war ich immer sehr schlank. In meiner Schulzeit wurde ich auch immer nett „Spargeltarzan“ und „Strich in der Landschaft“ genannt. Natürlich trug es auch noch sehr dazu bei, dass ich nicht viel Oberweite und Hintern hatte.  Ich denke, die sehr schlanken unter Euch, kennen dieses Problem ebenfalls sehr gut. Doch dagegen tun konnte ich auch nicht viel. Schließlich Esse ich eigentlich sehr gerne, besonders Fast Food. Nun gut. Durch den netten BMI bekam ich, durch meine Größe von 1,78 Meter, natürlich auch noch einen Stempel aufgedrückt: Untergewichtig.

Doch natürlich weiß ich, dass es nicht nur uns schlanken so erging, sondern das Mädchen und Jungs, die ein bisschen mehr wogen, auch sofort einen Stempel aufgedrückt bekommen haben: Dick, sogar gemeiner bezeichnet Fett oder Übergewichtig. Wieso ist das aber so? Gibt es kein normal? Wieso gibt es nur „Mager“ und „Fett“ in der heutigen Gesellschaft? So wie ich es immer mitbekommen habe, denke ich, gibt es keine Frau und vielleicht sogar keinen Mann auf der Welt, die/der nicht einmal in ihrer/seiner Lebenszeit, wegen Ihrem Körper/Gewicht kritisiert wurde.

Zurück nun aber zum Thema „Traumkörper“. Früher war ich eben schlanker. Trotzdem war ich nie zufrieden mit mir. Wenn ich Komplimente von Männern bekam, die nur in die eine Richtung gingen: „Oh, du hast so einen schönen Körper!“, freute ich mich schon, aber dachte gleichzeitig auch: „Ist das alles? Nur einen schönen Körper?“ Ich fand irgendwie einfach nicht zu mir selbst.

IMG_5548-1.jpgDann ab meinem 19ten/20ten Lebensjahr, nahm ich „endlich“ mehr zu, beziehungsweise bekam ich mehr Kurven. Erst war ich damit nicht so glücklich. Ich machte mir viele Gedanken diesbezüglich. Sogar der Gedanke: „Toll nun habe ich nicht mal mehr den Körper, den die Männer für gut befunden haben“, kam auf. Doch irgendwann machte es einfach Klick bei mir. Ich war zufrieden mit mir und meinem Körper inklusive meiner neuen Kurven. Klar habe ich allgemein dadurch zugenommen. Von einer 34, bin ich mittlerweile schließlich auf eine 38/40, bei H&M sogar oft 42, hochgestuft. Jedoch liebe ich es mittlerweile durch das zunehmen, auch mehr Hintern und sogar mehr Oberweite bekommen zu haben.  Ich bin einfach glücklich mit mir und meinem Körper. Glücklich über meine Kurven.

Dazu geholfen haben natürlich auch ein paar Mädels, die mir eine große Inspiration sind, wie z.B.:

Die Mädels zeigen einfach, wie toll und sexy Kurven sind und sind dabei auch noch so super sympathisch. Danke Euch Mädels dafür.

Habe ich nun also meinen Traumkörper gefunden? Ich weiß nicht. Irgendwie schon. Natürlich habe auch ich noch was zu meckern. Ich glaube das haben wir Frauen doch immer oder?! Doch trotzdem fühle ich mich wesentlich wohler in meiner Haut. Ob das nur am Zunehmen lag? An meinem wohl persönlichem Traumkörper? Ich glaube nicht. Ich denke es hat einfach damit zu tun, dass ich endlich zu mir selbst fand und mich akzeptiert habe, wie ich bin und mich somit lieben gelernt habe wie ich bin. Vielleicht, hätte ich mich, wenn jetzt noch die 34 gehabt hätte, nun auch so lieben gelernt. Vielleicht liegt es wirklich nur an der neuen „Situation“. Ich weiß es nicht.  Trotzdem bin ich stolz auf meine neu gewonnenen Kurven.

 

Doch mein Fazit zum Thema „Traumkörper“ ist definitiv: Jeder hat wohl seinen eigenen individuellen Traumkörper. Da, wie ich schon am Anfang sagte, eben alles im Leben Geschmackssache ist, selbst in dieser Hinsicht.

 

Akzeptiere dich, wie du bist. Liebe dich, wie du bist und halte dir mehr die Dinge vor Augen, die du an dir liebst, als die Dinge, die du eher nicht so an dir magst.

 

Eure Vany

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Blog oder Nicht Blog

Das ist hier die Frage. Mehr gesagt, das war hier die Frage. Endlich habe ich die Antwort: Blog!

Sehr lange habe ich genau über diese Frage nachgedacht und habe mich irgendwie sehr schwer getan, diese Entscheidung zu treffen. Klar will ich das wirklich gerne. Natürlich liebe ich das Schreiben und die Sachen, worüber ich dann schreiben möchte. Außerdem spiele ich auch schon Ewigkeiten mit dem Gedanken und man sagt ja, wenn man Ewigkeiten dran festhält, muss es das Richtige sein. Doch trotzdem tut man sich so schwer damit eine Entscheidung zu treffen. Über seinen Schatten zu springen und es einfach zu tun. Kennt Ihr das? Wieso ist das so? Das man sich gerade bei Entscheidungen so schwer tut, die einem wichtig sind oder ein Leben eventuell verändern können?

Ich spreche nun nicht nur von meinem Blog. Sondern über so wichtige Entscheidungen im Leben allgemein. Wieso springt man dafür nicht über seinen Schatten? Und überlegt so lange anstatt einfach zu starten? Sich später ständig Fragen zu müssen: „Was wäre gewesen wenn….“ ist denke ich nämlich falsch. Schließlich bleibt man damit nur in seinem Alltagstrott hängen. Man sollte sich im Alter nicht nur fragen, was gewesen wäre, sondern drauf zurückblicken können, was man tolles ausprobiert, was man für wunderbare Dinge erlebt und was man für unglaublich liebe Menschen kennen gelernt hat. Doch diese Weisheit habe ich natürlich nicht jetzt erst geschluckt. Nein, nein. Das weiß ich schon länger und sag ich mir schon länger. Trotzdem denkt man zu viel, über das was man macht und wie man es macht, nach.

Ich für meinen Teil, weiß das erstmal die Angst einfach zu groß ist und ich dann meinen inneren Schweinehund nicht überwinden kann. Mehr gesagt, lange brauche um diesen Schweinehund zu überwinden. Doch wovor die Angst? Ich bin ein Mensch, der viel nachdenkt. Nachdenkt darüber, was andere denken könnten. Nachdenkt darüber, ob es falsch sein könnte, wenn ich es im Angriff nehme. Im Groben gesagt: Einfach die Angst auf die Schnauze zu fallen und mich dann zu ärgern.

Doch wie ich schon sagte. Das soll nun vorbei sein. Ich will nicht nur denken: „Was wäre gewesen, wenn…“. Nein, ich will ausprobieren. Dinge ausprobieren, worauf ich Lust habe und mir sicher bin, dass ich daran Spaß haben werde. Ich will eventuell wunderbare Dinge erleben und vielleicht viele unglaublich liebe Menschen kennen lernen. Ich will diesen Blog. Ich will „Vanytales“.

Naja, und nun ist „Vanytales“ da! Ob Ihr wollt oder nicht…Also, herzlich Willkommen!

Ich freue mich nun sehr auf diesen Abschnitt und auf alles, was ich mit meinem Blog nun erlebe. Außerdem wer weiß: Vielleicht kann ich mit diesem Blog auch Euch eine Freude bereiten. Das würde mir dann natürlich doppelt Freude bereiten.

 

Daher seid gespannt und lasst Euch überraschen, was hier nun alles folgt.

 

Eure Vany